Mögliche Schluckstörungen

Myofunktionelle Störungen / falsches Schluckmuster bei Zahnfehlstellungen

„Vordergründig gesehen versteht man unter einer Myofunktionellen Störung das falsche Schlucken eines Kindes, eines Jugendlichen oder eines Erwachsenen. Dies bedeutet, dass die Zunge beim Schlucken gegen oder zwischen die Zähne presst. Dieses falsche Schlucken wirft für den Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden häufig Probleme auf, weil die dabei wirksame Kraft diejenige seiner kieferorthopädischen Geräte aufhebt bzw. vermindert. Ohne eine Myofunktionelle Therapie bedeutet dies in vielen Behandlungsfällen Zeitverlust, und es entsteht das Risiko eines Rezidivs nach Absetzen der Behandlung.“ (A. Kittel, 2001)

 

Zentral bedingte Schluckstörungen

Sie können z.B. nach einem Schlaganfall oder infolge eines Schädel-Hirn- Traumas auftreten. Hier kann unter anderem der Schluckreflex fehlen, oder der Ablauf des Schluckmusters ist im Gehirn nicht mehr gespeichert. Weiterhin können Lähmungen der am Schlucken beteiligten Muskeln oder Muskelschwächen zu Schluckstörungen führen.